Der Heilige Koran – unknown

1. Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! 2. Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten 3. dem Allerbarmer, dem Barmherzigen 4. dem Herrscher am Tage des Gerichts! 5. Dir (allein) dienen wir, und Dich (allein) bitten wir um Hilfe. 6. Führe uns den geraden Weg 7. den Weg derer,denen Du Gnade erwiesen hast, nicht (den Weg) derer, die(Deinen) Zorn erregt haben, und nicht (den Weg) der Irregehenden. 2. Die Kuh (Al-Baqarah). 1. Alif Lam Mim. 2. Dies ist (ganz gewiß) das Buch (Allahs), das keinen Anlaß zum Zweifel gibt, (es ist) eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen 3.

die an das Verborgene glauben und das Gebet verrichten und von dem ausgeben, was Wir ihnen beschert haben 4. und die an das glauben, was auf dich und vor dir herabgesandt wurde, und die mit dem Jenseits fest rechnen. 5. Diese folgen der Leitung ihres Herrn und diese sind die Erfolgreichen. 6. Wahrlich, denen, die ungläubig sind, ist es gleich, ob du sie warnst oder nicht warnst: sie glauben nicht. 7. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihr Gehör; und über ihren Augen liegt ein Schleier; ihnen wird eine gewaltige Strafe zuteil sein. 8. Und manche Menschen sagen: „Wir glauben an Allah und an den Jüngsten Tag“, doch sie sind keine Gläubigen.

9. Sie versuchen, Allah und die Gläubigen zu betrügen, und doch betrügen sie nur sich selbst, ohne daß sie dies empfinden. 10. In ihren Herzen ist eine Krankheit, und Allah mehrt ihre Krankheit, und für sie ist eine schmerzliche Strafe dafür (bestimmt), daß sie logen. 11. Und wenn ihnen gesagt wird: „Stiftet kein Unheil auf der Erde“, so sagen sie: „Wir sind doch die, die Gutes tun.“ 12. Gewiß jedoch sind sie die, die Unheil stiften, aber sie empfinden es nicht. 13. Und wenn ihnen gesagt wird: „Glaubt wie die Menschen geglaubt haben“, sagen sie: „Sollen wir etwa wie die Toren glauben?“ Gewiß jedoch sind sie selbst die Toren, aber sie wissen es nicht.

14. Und wenn sie mit den Gläubigen zusammentreffen, so sagen sie: „Wir glauben“. Wenn sie aber mit ihren Satanen allein sind, sagen sie: „Wir sind ja mit euch; wir treiben ja nur Spott.“ 15. Allah verspottet sie und läßt sie weiter verblendet umherirren. 16. Diese sind es, die das Irregehen gegen die Rechtleitung eingetauscht haben, doch ihr Handel brachte ihnen weder Gewinn, noch werden sie rechtgeleitet. 17. Ihr Beispiel ist dem Beispiel dessen gleich, der ein Feuer anzündet; und als es nun alles um ihn herum erleuchtet hatte, ließ Allah ihr Licht verschwinden und ließ sie in Finsternissen zurück, und sie sahen nichts 18. taub, stumm und blind; und so kehrten sie nicht um.

19. Oder (ihr Beispiel ist) gleich (jenen bei) einem Regenguß vom Himmel, voller Finsternisse, Donner und Blitz; sie stecken ihre Finger in ihre Ohren in Todesangst vor den Donnerschlägen. Und Allah hat die Ungläubigen in Seiner Gewalt. 20. Der Blitz raubt ihnen beinahe ihr Augenlicht: Sooft er ihnen Licht gibt, gehen sie hindurch, und wenn es dunkel um sie wird, so bleiben sie stehen. Und wenn Allah wollte, hätte Er ihnen gewiß Gehör und Augenlicht genommen. Wahrlich, Allah ist über alle Dinge Mächtig. 21. O ihr Menschen, dient eurem Herrn, Der euch und diejenigen vor euch erschaffen hat, damit ihr gottesfürchtig sein möget 22. Der euch die Erde zu einer Ruhestätte und den Himmel zu einem Bau gemacht hat und vom Himmel Wasser herniedersandte und dadurch Früchte als Gabe für euch hervorbrachte, darum setzt Allah nichts gleich, wo ihr doch wisset.

23. Und wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir auf Unseren Diener herabgesandt haben, so bringt doch eine Sura gleicher Art herbei und beruft euch auf eure Zeugen außer Allah, wenn ihr wahrhaftig seid. 24. Und wenn ihr es aber nicht tut und ihr werdet es bestimmt nicht tun so fürchtet das Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind; es ist für die Ungläubigen vorbereitet. 25. Und verkünde die frohe Botschaft denjenigen, die glauben und Gutes tun, auf daß ihnen Gärten zuteil werden, in deren Niederungen Bäche fließen; und sooft sie eine Frucht daraus bekommen, sagen sie: „Das ist doch das, was wir schon früher zu essen bekamen.“ Doch ihnen wird nur Ähnliches gegeben. Und ihnen gehören darin Gattinnen vollkommener Reinheit und sie werden ewig darin bleiben. 26. Wahrlich, Allah schämt sich nicht, irgendein Gleichnis zu prägen von einer Mücke oder von etwas Höherem.

Nun diejenigen, die glauben, wissen, daß es die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Diejenigen aber, die ungläubig sind, sagen: „Was wollte denn Allah mit einem solchen Gleichnis?“ Er führt damit viele irre und leitet viele auch damit recht. Doch die Frevler führt Er damit irre 27. die den Bund Allahs brechen, nachdem dieser geschlossen wurde, und die zerreißen, was nach Allahs Gebot zusammengehalten werden soll, und Unheil auf der Erde anrichten. Diese sind die Verlierer. 28. Wie könnt ihr Allah leugnen, wo ihr doch tot waret und Er euch lebendig machte und euch dann sterben läßt und euch dann (am Jüngsten Tag) lebendig macht, an dem ihr zu Ihm zurückkehrt? 29. Er ist es, Der für euch alles auf der Erde erschuf; als dann wandte Er Sich den Himmeln zu und richtete sie zu sieben Himmeln auf; und Er ist aller (Dinge) kundig. 30. Und als dein Herr zu den Engeln sprach: „Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen“, sagten sie: „Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?“ Er sagte: „Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisset.

“ 31. Und Er brachte Adam alle Namen bei, dann brachte Er diese vor die Engel und sagte: “ Nennt mir die Namen dieser Dinge, wenn ihr wahrhaftig seid!“ 32. Sie sprachen: „Gepriesen seist Du. Wir haben kein Wissen außer dem, was Du uns gelehrt hast; wahrlich, Du bist der Allwissende, der Allweise.“ 33. Er sprach: „O Adam, nenne ihnen ihre Namen!“ Und als er ihnen ihre Namen nannte, sprach Er: „Habe Ich nicht gesagt, daß Ich das Verborgene der Himmel und der Erde kenne, und daß Ich kenne, was ihr offenbart und was ihr verborgen gehalten habt.“ 34. Und als Wir zu den Engeln sprachen: „Werft euch vor Adam nieder“, da warfen sie sich nieder bis auf Iblis; er weigerte sich und war hochmütig. Und damit wurde er einer der Ungläubigen. 35.

Und Wir sprachen: „O Adam, verweile du und deine Gattin im Paradies und esset uneingeschränkt von seinen Früchten, wo immer ihr wollt! Kommt jedoch diesem Baum nicht nahe, sonst würdet ihr zu den Ungerechten gehören.“ 36. Doch Satan ließ sie dort straucheln und brachte sie aus dem Zustand heraus, in dem sie waren. Da sprachen Wir: „Geht (vom Paradies) hinunter! Der eine von euch sei des anderen Feind. Und ihr sollt auf der Erde Wohnstätten und Versorgung auf beschränkte Dauer haben.“ 37. Da empfing Adam von seinem Herrn Worte, worauf Er ihm verzieh; wahrlich, Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige. 38. Wir sprachen: „Geht hinunter von hier allesamt!“ Und wenn dann zu euch Meine Rechtleitung kommt, brauchen diejenigen, die Meiner Rechtleitung folgen, weder Angst zu haben, noch werden sie traurig sein. 39.

Diejenigen aber, die ungläubig sind und Unsere Zeichen für Lüge erklären, werden Bewohner des Feuers sein, in dem sie auf ewig verweilen sollen. 40. O ihr Kinder Israels! Gedenkt Meiner Gnade, die Ich euch erwiesen habe und erfüllt euer Versprechen Mir gegenüber, so erfülle Ich Mein Versprechen euch gegenüber. Und Mich allein sollt ihr fürchten. 41. Und glaubt an das, was Ich als Bestätigung dessen herabgesandt habe, was bei euch ist, und seid nicht die ersten, die dies verleugnen! Und tauscht Meine Zeichen nicht ein gegen einen geringen Preis, und Mir allein gegenüber sollt ihr ehrfürchtig sein. 42. Und mischt nicht Wahrheit mit Unrecht durcheinander! Und verschweigt nicht die Wahrheit, wo ihr (sie) doch kennt. 43. Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakah und verneigt euch mit den Sich- Verneigenden.

44. Wollt ihr den Menschen Aufrichtigkeit gebieten und euch selbst vergessen, wo ihr doch das Buch lest! Habt ihr denn keinen Verstand? 45. Und helft euch durch Geduld und Gebet; dies ist wahrlich schwer, außer für Demütige 46. welche es ahnen, daß sie ihrem Herrn begegnen und daß sie zu Ihm heimkehren werden. 47. O ihr Kinder Israels! Gedenkt Meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete und (denkt daran,) daß Ich euch allen Welten vorgezogen habe. 48. Und meidet den Tag, an dem keine Seele für eine andere bürgen kann und von ihr weder Fürsprache noch Lösegeld angenommen wird; und ihnen wird nicht geholfen. 49. Und denkt daran, daß Wir euch vor den Leuten des Pharao retteten, die euch schlimme Pein zufügten, indem sie eure Söhne abschlachteten und eure Frauen am Leben ließen.

Darin lag eine schwere Prüfung von eurem Herrn. 50. Und denkt daran, daß Wir für euch das Meer teilten und euch retteten, während Wir die Leute des Pharao vor euren Augen ertrinken ließen. 51. Und denkt daran, daß Wir Uns mit Moses vierzig Nächte verabredeten, als ihr dann hinter seinem Rücken das Kalb nahmt und damit Unrecht begingt. 52. Alsdann vergaben Wir euch, auf daß ihr dankbar sein möget. 53. Und denkt daran, daß Wir Moses das Buch gaben, sowie die Unterscheidung, auf daß ihr rechtgeleitet werden möget. 54.

Und da sagte Moses zu seinen Leuten: „O meine Leute! Ihr habt auf euch selbst eine schwere Schuld geladen, indem ihr euch das Kalb nahmt; so kehrt reumütig zu eurem Schöpfer zurück und tötet selbst eure Schuldigen. Dies ist für euch besser bei eurem Schöpfer.“ Alsdann vergab Er euch; wahrlich, Er ist der Allvergebende, der Barmherzige. 55. Und als ihr sagtet: „O Moses! Wir werden dir gewiß nicht glauben, bis wir Allah unverhüllt sehen“, da traf euch der Blitzschlag, während ihr zuschautet. 56. Dann erweckten Wir euch wieder nach eurem Tode, auf daß ihr dankbar sein möget 57. und Wir ließen die Wolken über euch Schatten werfen und sandten euch Manna und Wachteln herab: „Esset von den guten Dingen, die Wir euch gegeben haben“; sie schadeten Uns aber nicht; vielmehr schadeten sie sich selbst. 58. Und Wir sagten: „Tretet ein in diese Stadt und esset von dort wo immer ihr wollt nach Herzenslust, und tretet durch das Tor ein, indem ihr euch niederwerft und sagt: „Vergebung!“, auf daß Wir euch eure Missetaten vergeben.

Und Wir werden den Rechtschaffenen mehr geben. 59. Doch die Ungerechten vertauschen das Wort mit einem, das ihnen nicht gesagt wurde. Da sandten Wir auf die Ungerechten eine Strafe vom Himmel herab, weil sie gefrevelt hatten.

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